Orientiert euch an offiziellen Hinweisen und örtlichen Freigaben. Als Faustregel gelten oft mindestens zwölf Zentimeter tragfähiges, klares Eis für Einzelpersonen, für Gruppen deutlich mehr. Meidet fliessendes Wasser, Brücken, Einläufe und dunkle Stellen. Hört auf knirschende Warnlaute, beobachtet Risse, testet nur dort, wo es erlaubt ist. Sprecht mit Kindern über Ampelprinzipien und macht transparente Entscheidungen. Sicherheit entsteht durch Wissen, gemeinsames Prüfen und das ruhige Nein an riskanten Tagen.
Mehrere dünne Schichten halten warm, Handschuhe bleiben trocken, eine Mütze schützt Ohren und Stimmung. Schlittschuhe werden fest geschnürt, Kufen sauber und sorgfältig geprüft. Eispicks, Wurfseil und eine Pfeife gehören in Reichweite, nicht im Rucksackboden. Vereinbart Blickkontakt und klare Zeichen. So wird aus einem Ausflug kein Lotteriespiel, sondern ein achtsames Fest, bei dem jeder weiß, was zu tun ist und niemand sich beweisen muss.
Übt in sicherem Rahmen das Verhalten für den Ernstfall: laut rufen, flach hinlegen, kriechend nähern, Wurfseil nutzen, nur gesichert helfen. Sprecht durch, wer anruft und welche Informationen wichtig sind. Simuliert Abläufe ohne dramatische Bilder, damit Kinder ruhig bleiben und Erwachsene handlungsfähig sind. Je vertrauter die Schritte, desto unwahrscheinlicher wird Panik – und desto entspannter gelingen die vielen, schönen Tage ohne Zwischenfall.